Keine klassische Brauerei, sondern – wie der Name schon sagt –
ein Handwerkliches Bierlabor

„An den Ufern des Lago Maggiore entstehen unsere handwerklichen Biere“

luppolo

Ein Weg voller Leidenschaft, Familie und Heimat
der unseren handwerklichen Bieren Leben eingehaucht hat

Die Idee

Alles begann mit zwei Brüdern und ihren Gesprächen in den Bars des Dorfes, bei ihren ersten handwerklichen Bieren und dem Traum, eines Tages selbst Bier zu Hause zu brauen

Die Versuche

Die Jahre des Lernens, der Experimente (die ersten waren kaum trinkbar) und der Verkostungen, die mit der Zeit immer mehr Anklang bei den als Testpersonen eingesetzten Freunden fanden

Der Braumeister

Roberto, einer der beiden Brüder, besucht einen professionellen Kurs und wird nach 2 Monaten Theorie und 4 Monaten Praxis erfolgreich zertifizierter Braumeister

Die Rezepte

Nach mehreren Jahren häuslicher Versuche, jedoch mit professionellen Produktionsmethoden, entstehen schließlich die ersten 10 endgültigen Rezepte nach den beliebtesten Bierstilen

Der Start

Die Beer-Firm wird gegründet und eine Produktionsvereinbarung mit einer handwerklichen Brauerei in Verbania abgeschlossen. Seit März werden die ersten Chargen von Giove, Orrido und Leone gebraut

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Von den Rohstoffen bis ins Glas, eine Reise voller Leidenschaft, Experimentierfreude und Handwerkskunst

1

MALZMAHLUNG

Die sorgfältig nach Rezept ausgewählten Malze werden geschrotet, um die Stärkeextraktion im Brauprozess zu erleichtern. Dieser scheinbar einfache Schritt ist entscheidend: Die Präzision des Mahlens bestimmt sowohl die Extraktionsqualität als auch den späteren Körper des Bieres. Hier beginnt die Verwandlung der Rohstoffe und es entstehen frische Getreidearomen, die das Endprodukt prägen.

2

Maischen und Läutern

Das geschrotete Malz trifft bei Temperaturen zwischen 45°C und 78°C auf heißes Wasser: Enzyme bauen Stärke und Proteine zu vergärbaren Zuckern ab. Jede Temperatur aktiviert bestimmte Enzyme und beeinflusst Körper und Süße. Nach der Verzuckerung gelangt die Maische in den Läuterbottich, wo die Treber ein natürliches Filterbett bilden. Die Würze wird rezirkuliert und anschließend mit heißem Wasser gespült, um die letzten Zucker zu gewinnen. Ein Prozess, der Geduld und Präzision erfordert.

3

Kochen und Hopfengabe

Im Sudhaus erreicht die Würze für etwa 60 Minuten eine kräftige Kochtemperatur von 100°C. Jetzt kommt der Hopfen ins Spiel: Mehrere Gaben zu unterschiedlichen Zeiten verleihen Bitterkeit, Geschmack und komplexe Aromen. Das Kochen sterilisiert die Würze, konzentriert Zucker, bindet unerwünschte Proteine und entwickelt die Farbe. Hopfenharze lösen sich und setzen ätherische Öle frei. Der aufsteigende Dampf erzählt von der Alchemie im Kessel.

4

Kühlung

Die kochende Würze muss schnell von 100°C auf 10–20°C abgekühlt werden, um bakterielle Kontamination und unerwünschte Verbindungen zu vermeiden. Plattenwärmetauscher oder Schlangen mit kaltem Wasser übernehmen diese Aufgabe in 15–20 Minuten. Geschwindigkeit ist entscheidend: Zwischen 40°C und 70°C können sich Bakterien stark vermehren. Die gekühlte Würze wird zudem belüftet, um den Hefen Sauerstoff für die Gärung bereitzustellen.

5

Gärung und Reifung

Im Gärtank wandelt die Hefe Zucker bei kontrollierten Temperaturen zwischen 10–23°C in Alkohol und Kohlendioxid um. Nach 5–10 Tagen Hauptgärung beginnt die Reifung: Wochen oder Monate bei niedrigen Temperaturen, in denen sich das Bier klärt, Aromen harmonisieren und sich integrieren. Hefen und Proteine setzen sich ab und sorgen für Balance und Komplexität. Die Geduld des Brauers wird mit einem eleganten Produkt belohnt.

6

Abfüllung und Etikettierung

In der letzten Phase wird das Bier mit Systemen abgefüllt, die die im Brauprozess entwickelten Eigenschaften bewahren. Die Flaschen werden sorgfältig verschlossen, um Frische und Qualität zu sichern. Das Etikett erzählt die Identität des Bieres und erfüllt gesetzliche Vorgaben. Jede Flasche trägt die Geschichte und Leidenschaft des Brauers in sich.

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